Familiäre Konzertstimmung im «Piano di Primo al Primo Piano»

Die auf Klaviermusik spezialisierte Jazzveranstalterin «Piano di Primo al Primo piano» mitten im Dorfkern von Allschwil gehört zu den kleineren und persönlicheren in der Schweizer Musikerszene.

 

Vor 15 Jahren ehrenamtlich und mit viel Herzblut gegründet, geht die Konzertreihe auch in Zukunft weiter. Im Angebot steht zur Hauptsache Klavierjazz, in Bands oder Solo, daneben aber auch Klassik oder zeitgenössische Musik, manchmal begleitet von ungewöhnlichen Instrumenten wie Alphorn oder Akkordeon.

 

Das Besondere: Das Publikum erlebt die Konzertabende aus nächster (Bühnen-)Nähe mit. Das Konzept sei es denn auch für die Gäste eine «familiäre Atmosphäre mit Stubencharakter» zu schaffen. Fanden die ersten Klavierkonzerte noch unter dem Dach einer Scheune und nur in den heissen Sommermonaten statt, lässt sich dafür das «Fachwerk» nun das ganze Jahr nutzen. In dem im Sundgauer Riegelbaustil errichteten Bauernhaus war das frühere Allschwiler Heimatmuseum untergebracht; es steht heute für kulturelle Aktivitäten offen. Dieser Spielort an der Baslerstrasse biete mit seinen 50 Plätzen eine ebenso gemütliche Umgebung wie auch eine tolle Akustik.

 

Welche Art von Klavierjazz wohl künftig auf dem Programm stehen wird: «Ungewohnte Klangkombinationen reizen mich immer wieder.» Bisher waren in Allschwil zahlreiche bekannte Jazzpianistinnen und -pianisten zu Gast, darunter viele internationale Stars wie z.B. George Gruntz, Iiro Rantala, Martin Tingvall oder Irène Schweizer. Das Projekt «Piano di Primo al Primo Piano» passt jedenfalls prima zum gemütlichen Saal im ersten Stock des Fachwerkhauses.